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ZU DEN BÜCHERN

Ist Fahlenberg ein realer Ort?
Nein, dieser Ort ist frei erfunden, ebenso wie die Waldklinik und einige der Nachbarorte, die in meinen Romanen erwähnt werden.

Wieviel von dir selbst steckt in deinen Geschichten? Gibt es Ähnlichkeiten zwischen dir und deinen Figuren?
Schon allein die Wahl des Themas, über das man schreibt, verrät viel über den Verfasser. Deshalb glaube ich, dass ich mich in jeder meiner Geschichten und Figuren wiederfinde - mal mehr, mal weniger. So, wie jeder andere Autor auch.

Wovon wird dein nächster Roman handeln? Gibt es dazu schon einen Titel?
Lass dich überraschen.

 

 

ÜBER DAS SCHREIBEN

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe mir schon immer gern Geschichten ausgedacht. Angeblich soll ich meiner Großmutter bereits als Fünfjähriger angekündigt haben, dass ich eines Tages Bücher schreiben werde. Insofern hat mich das Geschichtenerzählen schon mein ganzes Leben begleitet.

Woher nimmst du deine Ideen?
Eine Beobachtung im Alltag. Eine Meldung in den Medien. Etwas, das ich von irgendjemand erzählt bekomme. Ein interessantes Gesicht auf der Straße ... Die Welt ist voller Geschichten, man muss nur genau hinsehen. Oft kombiniere ich Beobachtungen, stelle mir dabei die Frage “Was wäre wenn ...”, und schon bin ich mittendrin.

Hattest du schon einmal eine Schreibblockade?
Oh ja, und nicht nur eine. Meist tritt dieses Phänomen bei mir auf, wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle - sei es nun durch andere oder durch mich selbst. Vor ein paar Jahren hat mir Andreas Eschbach dazu einen Tipp gegeben: Ruhig durchatmen, entspannen, sich in die Szene hineinversetzen und alles niederschreiben, was man dabei hört, sieht und fühlt. Seit ich diesen Rat befolge, kenne ich Blockaden nur noch aus der Erinnerung.

Schreibst du regelmäßig?
Wenn ich mich in der Schreibphase eines Romans befinde, ja. Dann halte ich mich akribisch an einen festen Zeitplan. Aber zwischen den Romanen gibt es sehr wohl auch Zeiten, in denen ich nur sporadisch schreibe.

Hast du ein festes Seitenpensum pro Tag?
Nein, das variiert bei mir sehr stark. An manchen Tagen bekomme ich nicht mehr als ein oder zwei brauchbare Seiten zusammen. Und dann kann es wieder sein, dass es deutlich mehr werden. Mein persönlicher Rekord liegt bei 32 Seiten. Fragen Sie lieber nicht, wie ich danach beieinander war.

Gibt es eine bestimmte Tageszeit, zu der du am liebsten schreibst?
Frühmorgens, gleich nach dem Joggen.

Brauchst du eine besondere Atmosphäre beim Schreiben?
Am liebsten schreibe ich bei Gewittern. Wenn vor meinem Fenster der Sturm tobt, während ich im Warmen sitze, nur das Licht des Monitors vor mir und das gelegentliche Flackern der Blitze ... das hat etwas sehr Inspiratives und Heimeliges für mich. Ansonsten brauche ich einfach nur Ruhe, um mich konzentrieren zu können.

Hörst du Musik beim Schreiben und wenn ja, welche?
Selten. Gelegentlich höre ich instrumentale Filmmusik, die mir helfen soll, in die Atmosphäre einer bestimmten Szene einzutauchen.

Schreibst du auf Papier oder direkt am Computer?
Meine ersten Geschichten habe ich handschriftlich geschrieben. Vorzugsweise mit Kugelschreiber in Vokabelhefte. Das ist allerdings schon lange her. Seit vielen Jahren schreibe ich fast ausschließlich am Computer - genauer gesagt auf meinem Mac. Zum einen, weil ich mit der Tastatur schneller bin als handschriftlich, vor allem aber, weil ich die Löschtaste für eine großartige Erfindung halte.

Hast du bestimmte Rituale beim Schreiben? Brauchst du bestimmte Utensilien, um kreativ sein zu können, z. B. einen Talisman auf dem Schreibtisch?
Nein, ich setze mich einfach hin und schreibe. Mein einziger Glücksbringer ist eine spezielle Tasse, aus der ich meinen Kaffee trinke, wenn ich ein abgeschlossenes Manuskript an den Verlag schicke.

Würdest du auch einmal nach einer fremden Idee schreiben, etwa als Ghostwriter?
Ich wüsste keinen Grund, warum ich das tun sollte. Meine Notizbücher sind voll genug, um mich für Jahrzehnte mit Ideen zu versorgen - von denen, die sicherlich noch hinzukommen werden, ganz zu schweigen. Davon abgesehen bin ich der Meinung, dass jeder seine Geschichten selbst schreiben sollte. Nur dann werden sie wirklich authentisch.

Wenn du einen Roman schreibst, kennst du dann bereits das Ende?
Ich gehöre zu den Autoren, die sich mit einem detailliert ausgearbeiteten Kapitelexposé ans Schreiben setzen. Deshalb nimmt für mich die Planung eines Romans den größten Zeitraum ein. Bei meiner Vorgehensweise halte ich es wie ein Regisseur, der erst dann mit dem Drehen beginnt, wenn es ein fertiges Drehbuch nebst Storyboard gibt. Das gibt mir Sicherheit beim Schreiben. Ich habe es auch schon mit reinem Bauchschreiben versucht, fand mich dann aber viel zu oft in Sackgassen wieder, aus denen ich keinen Ausweg sah.

Entgegen allen Vorurteilen, die manche Kollegen gegenüber dieser Methode haben, fand ich das Ausformulieren von geplanten Szenen noch nie langweilig. Im Gegenteil, so bleibt einem viel mehr Spielraum, sich auf Details und Charaktere einzulassen. Und man erlebt trotzdem noch eine Menge Überraschungen. Das ist für mich wie eine Wanderung nach einer vorgeplanten Route. Man kann sich ganz auf die Umgebung konzentrieren und interessante Details am Wegesrand entdecken, ohne von der Frage abgelenkt zu werden, wo es denn weitergeht.

Außerdem ermöglicht mir diese Methode, mich an einen festgelegten Zeitplan zu halten. Sehr zur Freude des Lektorats, da ich so in der Lage bin, meine Abgabetermine auf den Tag genau einzuhalten. Da bin ich schrecklich penibel.

Wie hältst du es mit der Disziplin beim Schreiben? Gibt es auch mal Tage, an denen du keine Lust hast?
Bei mir ist es eher umgekehrt: Es kostet mich wesentlich mehr Disziplin, mich während des Romanschreibens hin und wieder loszueisen und mich um ganz alltägliche Dinge zu kümmern.

Wie detailliert planst du deine Figuren?
Ich möchte sie so gut kennen, dass ich ihnen zum Geburtstag gratulieren kann und weiß, welches Geschenk sie sich gewünscht haben.

Was hältst du von Schreibkursen und Schreibratgebern?
Als ich anfing, mich ernsthaft mit dem kreativen Schreiben auseinanderzusetzen, habe ich jeden Schreibratgeber gelesen, den ich in die Finger bekommen habe. Irgendwann bog sich ein ganzes Regal unter diesen Büchern. Um sich einen ersten Einblick zu verschaffen, sind diese Ratgeber ganz in Ordnung. Allerdings bergen sie aus meiner Sicht die Gefahr in sich, durch das Aufstellen etlicher Regeln zu verunsichern. Deshalb beginnen wohl auch die meisten Anfängerfragen mit “Soll/Darf man ...”.

Zudem fehlte mir etwas ganz Entscheidendes: Kritik. Allein nur die Theorie bringt einen auf Dauer nicht weiter. Schreiben bedeutet schließlich Kommunikation zwischen Autor und Leser. Wie in vielen anderen Bereichen, entwickelt man sich auch als Autor am besten durch Ausprobieren und Rückmeldung (die Schreibratgeber nun einmal nicht geben können). Deshalb empfinde ich praktische Kurse als deutlich hilfreicher.

Allerdings haben solche Kurse nur dann Sinn, wenn sie von Profis gegeben werden, die Erfahrung als publizierte Autoren haben. Eine Handwerkerlehre mache ich ja auch bei einem Meister, und nicht bei irgend jemand, nur weil der schon einmal einen Nagel in die Wand geschlagen oder einen Ölfilter gewechselt hat. Mein großes Glück war, dass ich an einigen Seminaren von Andreas Eschbach an der Bundesakademie für kulturelle Bildung teilnehmen konnte. In dieser Zeit habe ich mehr über das Handwerk des Schreibens lernen können als durch sämtliche Ratgeber. Deshalb rate ich jedem, der das Schreiben ernsthaft lernen möchte, Kurse und Seminare bei erfahrenen Autoren zu besuchen, und sich mit anderen Autoren, aber auch mit Testlesern auszutauschen.

Welchen Anspruch stellst du an deine Bücher?
Ich bin erst dann zufrieden, wenn sich ein Leser mit nichts anderem mehr beschäftigen will, ehe er nicht meine Geschichte zu Ende gelesen hat. Und richtig glücklich bin ich, wenn er nach dem Lesen noch ein wenig über das Buch nachdenkt.

Wie bist du ausgerechnet auf das Thrillergenre gekommen?
Der Thriller bietet mir als Autor eine große Spielwiese, weil er eine Vielzahl von Genres in sich vereint. Vom Aspekt der Spannung abgesehen, kann ich sehr wohl auch eine Liebesgeschichte, technische, geschichtliche, mystische oder phantastische Elemente einbauen, oder von menschlichen Dramen berichten. Thriller sind für mich weitaus mehr als nur Geschichten über psychopathische Serienmörder. Am meisten fasziniert mich an diesem Genre, Personen in Extremsituationen zu beobachten und dabei mehr über die Facetten der menschlichen Psyche zu erfahren.

Was ist für dich so reizvoll an den Abgründen der Psyche?
Jeder von uns hat Abgründe. Der eine mehr, der andere weniger, aber wir haben sie. Sie sind ein fester Teil unserer Persönlichkeit. Nur lernen wir schon früh, sie so gut wie möglich zu verbergen. Aus Furcht um unser soziales Ansehen oder auch, weil wir uns oder anderen schaden könnten. Deshalb können wir auch nie mit Sicherheit wissen, was tatsächlich in unserem Gegenüber vor sich geht. Das ist einerseits beängstigend, aber auch äußerst interessant. Wenn man das menschliche Wesen in seiner Gesamtheit begreifen möchte, ist es wichtig, sich auch mit dessen dunklen Seiten zu beschäftigen. Also nehme ich hin und wieder meine Laterne, steige in dunkle Keller hinab, und sehe nach, was dort so alles in den staubigen Ecken lauert.

In meinen Geschichten lade ich die Leser ein, mir dort hinunter zu folgen. Gemeinsam erkunden wir die Dunkelheit und beleuchten all die unbekannten Dinge, die uns ängstigen. Denn wenn Ängste erst einmal Gesichter haben, ist es sehr viel einfacher, mit ihnen umzugehen. Wie bei einer Konfrontationstherapie.

Du hast viele Jahre mit Patienten einer psychiatrischen Klinik gearbeitet und sie bei der beruflichen Rehabilitation unterstützt. Haben dir diese Begegnungen Stoff für deine Geschichten geliefert?
Vor allem habe ich durch diese Arbeit gelernt, wie komplex der menschliche Geist ist. Und wie fragil. Schon eine geringe Störung des Hirnstoffwechsels kann uns zu einer völlig anderen Persönlichkeit werden lassen. Man sagt oder tut Dinge, die man sich im gesunden Zustand niemals hätte vorstellen können.

Nur wegen eines Kommunikationsproblems der Synapsen kann sich unsere Wahrnehmung grundlegend verändern. Etwa wenn wir Stimmen hören, die es nur in unserem Kopf gibt. Noch immer hat die Medizin keine ausreichende Erklärung für dieses Phänomen. Warum sind es Stimmen, warum in nur seltenen Fällen Geräusche oder Musik? Und warum ist das, was diese Stimmen sagen, in erster Linie destruktiv? Lange Zeit glaubte man, diese Menschen seien von einer bösen Macht besessen.

Doch trotz aller Faszination für dieses Thema liegt mir viel daran, den Lesern kein Panoptikum aus Verrücktheiten vorzuführen oder gegen meine berufliche Schweigepflicht zu verstoßen. Mich interessiert viel mehr, was unsere Persönlichkeit ausmacht und welche Faktoren dazu beitragen können, sie zu verändern oder gar zu zerstören. Denn es kann jeden von uns treffen. Stress, Drogen, ein Unfall, ein schwerer Schicksalsschlag – das alles können Auslöser sein, um unsere Wahrnehmung der alltäglichen Welt plötzlich aus dem Ruder laufen zu lassen.

Was macht für dich einen guten Thriller aus ...
Wenn der Leser danach eine Maniküre braucht.

... und was einen schlechten?
Wenn die Fingernägel des Lesers danach immer noch makellos sind, und der Leser obendrein ausgeschlafen wirkt.

In deinen Geschichten schreibst du häufig über Unheimliches und Grausiges. Hand aufs Herz, kannst du danach immer ruhig schlafen?
Es ist eher umgekehrt. Seit ich darüber schreibe, kann ich wieder ruhig schlafen.

Gibt es denn etwas, wovor du dich selbst am meisten fürchtest?
Da gibt es vieles. Im Grunde meines Herzens bin ich ein furchtbar schreckhaftes Kerlchen. Im zwischenmenschlichen Bereich ängstigen mich vor allem Dummheit, Ignoranz, und die Denkweise, Gewalt sei der einzige Weg, Konflikte zu lösen. Und ich fürchte religiöse Fanatiker, ganz gleich welchen Glaubens.

Gibt es auch andere Genres, in denen du dich gern einmal versuchen würdest?
Irgendwann würde ich gern einmal einen klassischen Abenteuerroman schreiben. Und einen Jugendroman. Und etwas richtig Abgedrehtes und Surreales, vielleicht im phantastischen Bereich. Und ... Ach, da gibt es noch vieles.

Hast du literarische Vorbilder?
Im Grunde genommen jeden Autor, den ich lese. Am liebsten natürlich die, die es verstehen, mich an ihr Buch zu fesseln. Aber auch im anderen Fall - um zu lernen, wie man es eben nicht machen sollte.

Mein erstes Vorbild (im positiven Sinn) war der Jugendbuchautor Eberhard Alexander-Burgh. Als Sechsjähriger war ich ein großer Fan seiner Geschichten von “Hui Buh”, dem Schlossgespenst. Ich bin sehr froh, dass ich diesen charismatischen und überaus liebenswerten Autor noch wenige Monate vor seinem Tod kennenlernen durfte. Leider ist er 2004 von uns gegangen.

Und ganz bestimmt hat auch die langjährige Vorliebe für die Romane und Geschichten von Poe, Lovecraft, Roald Dahl, M. R. James, Stephen King und Andreas Eschbach meine literarische Entwicklung beeinflusst.

Ich habe deinen Namen schon in mehreren Danksagungen anderer Autoren gesehen, für die du Testleser gewesen bist. Würdest du auch mein Manuskript lesen und mir deine Meinung sagen?
Tut mir leid, aber das mache ich nur in sehr, sehr wenigen Ausnahmefällen und nur bei sehr engen Freunden, von denen ich weiß, dass sie mit Kritik umgehen können. Und natürlich spielt auch der Faktor Zeit bei mir eine große Rolle. Wenn ich mich ans Kommentieren fremder Manuskripte setzen würde, bliebe mir irgendwann zu wenig Zeit für meine eigenen Texte.

Würdest du Jungautoren grundsätzlich zur Zusammenarbeit mit einer Agentur raten?
Ja, das kann ich nur empfehlen! Ein Agent kennt sich am Markt aus. Er weiß, wem er dein Skript anbieten kann und wem nicht. Von den Vertragsverhandlungen ganz zu schweigen, bei denen ein Agent in der Regel immer mehr herausholen wird als ein unerfahrener Autor. Vor allem aber ist ein Agent auch ein kompetenter Ansprechpartner und Ratgeber, wenn es um die Planung deines weiteren Werdegangs geht. Denn eines sollte man bei der Agentursuche immer im Auge behalten: Es geht dabei nicht nur um ein einzelnes Manuskript. Im Idealfall hält so eine Geschäftsverbindung ein Leben lang. Wie eine gute Ehe.

Wie hast du deinen ersten Buchvertrag gefeiert?
Mit meiner Frau in unserem Lieblingsrestaurant. Bei einem opulenten und höllisch scharfen bengalischen Menü.

Welchen Rat würdest du angehenden Autoren mit auf den Weg geben?
Nie das Ziel aus den Augen verlieren und bereit sein, hart und selbstkritisch darauf hin zu arbeiten. Vor allem aber sollte man Spaß am Schreiben und Fabulieren haben. Auch wenn der Weg zur großen Veröffentlichung mit vielen Tiefschlägen, Selbstzweifeln und Absageschreiben gepflastert ist. Das gehört nun einmal dazu. Und natürlich viel lesen und schreiben, schreiben, schreiben ...

 

 

PERSÖNLICHES

“Wulf Dorn” - ist dieser Name ein Pseudonym?
Nein, ich heiße wirklich so. Allerdings wird mir diese Frage so häufig gestellt, dass ich schon am Überlegen bin, ob ich nicht eine Kopie meiner Geburtsurkunde bei mir tragen soll.

Bist du mit Thea Dorn verwandt?
Nein. Ihr Name ist ein Pseudonym.

Wann ist dein Geburtstag?
Am 20. April 1969. Ich bin ein Sonntagskind. Noch dazu war Ostern. Das macht die erschreckend häufigen Bemerkungen wegen des Datums wieder wett.

Wann immer man dich sieht, trägst du schwarze Kleidung. Hat das einen bestimmten Grund?
Ich habe einfach kein gutes Gespür für Farben. Schwarz hat für mich etwas Zeitloses und Neutrales. Außerdem muss ich mir morgens keine Gedanken machen, welche Kleidungsstücke farblich zueinander passen.

Welche Bedeutung haben Bücher und Lesen in deinem Leben?
Lesen gehört für mich zu den täglichen Grundbedürfnissen wie Essen und Trinken - und seien es nur ein paar Seiten vor dem Einschlafen. Es gibt nur sehr wenige Tage, an denen ich keine Zeit finde, mich nicht wenigstens für ein paar Minuten in die Welt einer Geschichte entführen zu lassen. Wenn dem doch mal so ist, fehlt mir etwas. Wohingegen ich manchmal wochenlang aufs Fernsehen verzichten kann, ohne es zu vermissen. Und ich finde Räume erst dann wohnlich, wenn es mindestens ein Bücherregal darin gibt.

Dein Lieblingsbuch?
Schwer, sich auf ein einziges festzulegen. Einen besonderen Ehrenplatz unter meinen Lieblingen hat Stephen Kings “Es”. Auch wenn ich das Ende für ein wenig unbefriedigend halte, ist es doch eine der schönsten Geschichten über Freundschaft und das Erwachsenwerden.

Dein Lieblingsautor?
Es gibt eine ganze Reihe von Autoren, die mir im Lauf meines Leserdaseins ans Herz gewachsen sind. Nur einen von ihnen hervorzuheben, wäre den anderen gegenüber unfair. Sie alle haben jedoch gemeinsam, dass sie sprachlich und inhaltlich großartige Erzähler (gewesen) sind.

Dein Lieblingsmaler?
Auch da gibt es mehrere. Ganz besonders Edward Hopper, Johann Heinrich Füssli, William Blake, Edgar Ende und H. R. Giger.

Dein Lieblingsmusiker?
Seit Jahrzehnten schon David Bowie. Kaum einer hat die Musikszene mehr geprägt. Ansonsten ist mein Musikgeschmack recht breit gefächert. Von Goth und Wave über Rock, Punk, Independent, Jazz und Pop ist alles dabei. Auch höre ich sehr gern klassische Musik, u. a. von Grieg, Bach und Mozart. Und beim Kochen läuft so gut wie immer der “Buena Vista Social Club”.

Dein Lieblingsfilm?
Zu viele, um hier alle namentlich zu nennen. Besonders mag ich die Werke von Hitchcock, De Palma, Lynch, Buñuel und Fritz Lang. Darüber hinaus bin ich ein begeisterter Sammler der frühen Horrorklassiker mit Boris Karloff, Vincent Price und Bela Lugosi.

Ein typischer Wulf Dorn-Satz?
Der Tag hat zu wenige Stunden.

 

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